Golden Retriever Harnais

Wie ich meinen Golden Retriever zum perfekten Wanderbegleiter gemacht habe

Es war einmal ein Golden Retriever namens Sandy. Sandy war ein Hund voller Leben, immer bereit für ein Abenteuer. Allerdings fühlte sich jeder Spaziergang mit ihm eher wie ein Schlittenrennen als wie ein gemütlicher Spaziergang an. Sandy zog ständig an der Leine, was jeden Ausflug anstrengend und stressig machte. Aber eines Tages beschloss ich, das zu ändern. So habe ich Sandy zum perfekten Wanderbegleiter gemacht.

Verstehe das Problem

Der erste Schritt zur Lösung eines Problems besteht darin, es zu verstehen. Warum zog Sandy so stark an seiner Leine? Nachdem ich sein Verhalten beobachtet hatte, wurde mir klar, dass Sandy weder aggressiv noch dominant war. Er war einfach... abgelenkt. Er war von allem um ihn herum so aufgeregt, dass er meine Anwesenheit völlig vergaß. Also beschloss ich, an unserem gegenseitigen Engagement zu arbeiten.

Engagement aufbauen

Engagement ist die Grundlage jeder guten Beziehung, auch zwischen einem Hund und seinem Besitzer. Um eine Verbindung zu Sandy herzustellen, begann ich, bei unseren Spaziergängen Richtungswechsel zu nutzen. Jedes Mal, wenn Sandy wegging, änderte ich die Richtung, rief seinen Namen und sagte: „Lass uns gehen, Sandy.“ Wenn Sandy nicht sofort reagierte, zog ich leicht an der Leine, um ihn umzuleiten. Diese Technik trug dazu bei, Sandys Engagement für mich zu stärken und führte schnell zu deutlichen Verbesserungen.

Fußarbeit

Als Sandy anfing, stärkeres Engagement zu zeigen, beschloss ich, den nächsten Schritt zu wagen: Beinarbeit. Beim Fersenhalten handelt es sich um eine Trainingstechnik, bei der dem Hund beigebracht wird, ruhig neben seinem Besitzer zu gehen. Dazu habe ich eine Technik namens „Free Shaping“ verwendet, die darin besteht, das gewünschte Verhalten schrittweise zu verstärken, ohne bestimmte Befehle zu verwenden. Jedes Mal, wenn Sandy zu weit nach vorne ging, zog ich leicht an der Leine, um ihn wieder in die gewünschte Position zu bringen.

Positive Verstärkung

Positive Verstärkung ist eine Trainingstechnik, bei der der Hund jedes Mal belohnt wird, wenn er etwas Gutes tut. Im Fall von Sandy lobte ich ihn jedes Mal, wenn er mich ansah oder an meiner Seite blieb, ohne zu ziehen, und gab ihm eine kleine Belohnung. Dies half Sandy zu verstehen, dass es eine gute Sache war, mir beizustehen und mich zu beobachten.

Ausdauer und Geduld

Es ist wichtig zu beachten, dass dieser Prozess nicht augenblicklich erfolgte. Es brauchte Geduld und Ausdauer, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Indem ich jedoch konsequent blieb und regelmäßig mit Sandy zusammenarbeitete, konnte ich deutliche Verbesserungen feststellen. In nur 30 Minuten am Tag entwickelte sich Sandy von einem Hund, der ständig an der Leine zog, zu einem Hund, der ruhig neben mir ging.

Das Ergebnis

Heute ist Sandy ein verwandelter Hund. Er ist immer noch energisch und neugierig, aber er hat gelernt, seine Energie während unserer Spaziergänge positiv zu kanalisieren. Er zieht nicht mehr an der Leine und geht neben mir her, aufmerksam auf meine Bewegungen und meine Befehle. Spaziergänge wurden für uns beide zu einem Vergnügen und nicht zu einer Quelle von Stress und Frustration.

Aber darüber hinaus hat sich unsere Beziehung gestärkt. Sandy hat gelernt, mir zu vertrauen und mich um Rat und Anweisungen zu bitten. Und ich habe gelernt, seine Bedürfnisse und Verhaltensweisen zu verstehen und effektiv mit ihm zu kommunizieren.

Abschluss

Sandys Verwandlung war keine leichte Aufgabe. Es erforderte Geduld, Ausdauer und eine gute Portion gegenseitiges Verständnis. Aber das Ergebnis war es wert. Heute ist Sandy nicht nur ein braver Hund, sondern auch ein idealer Begleiter beim Spazierengehen.

Diese Erfahrung hat mich gelehrt, dass es beim Training eines Hundes nicht nur darum geht, ihm Befehle beizubringen. Es geht auch darum, eine Beziehung aufzubauen, die auf Respekt und gegenseitigem Verständnis basiert. Und mit der richtigen Herangehensweise kann selbst der störrischste Hund zum perfekten Begleiter beim Spazierengehen werden.

Mario, Hundepädagoge (in Ausbildung)

Partner Tao-K9

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